Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Buchung und Durchführung von Events, Workshops und Tastings (Stand Mai 2026)
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Events, Workshops, Vorträgen und Tastings (nachfolgend einheitlich „Veranstaltung“), die zwischen dem Kunden und Mama Ullis GmbH, Steinerer Weg 8, 96476 Bad Rodach, +49 9564 8046924, info@mama-ullis.cafe (nachfolgend „Anbieter“) über die Website des Anbieters geschlossen werden.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Leistungsbeschreibung und Teilnahmevoraussetzungen
(1) Der Anbieter veranstaltet in den Räumlichkeiten des Cafés sowie ggf. in Kooperation mit Dritten unterschiedliche Veranstaltungsformate, wie beispielsweise kulinarische Verkostungen, Wochentags-Gym-Tastings oder themenspezifische Workshops. Der konkrete Leistungsumfang, das Datum, die Uhrzeit sowie optionale Gebühren ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website.
(2) Sofern für eine Veranstaltung spezifische gesundheitliche, körperliche oder altersbedingte Voraussetzungen gelten (z. B. Fitnesslevel bei sportlichen Gym-Tastings oder ein Mindestalter bei alkoholischen Verkostungen), wird hierauf in der Veranstaltungsbeschreibung gesondert hingewiesen. Der Kunde ist verpflichtet, diese Voraussetzungen eigenverantwortlich zu prüfen und zu erfüllen.
§ 3 Registrierung, Datenerhebung und Vertragsschluss
(1) Die Präsentation der Veranstaltungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar.
(2) Im Rahmen des Buchungsprozesses hat der Kunde seine Daten vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben. Hierzu gehören zwingend: Vor- und Nachname, eine gültige E-Mail-Adresse sowie eine Telefonnummer und die Anzahl der gebuchten Plätze.
(3) Die Erhebung dieser Daten erfolgt streng zweckgebunden zur Durchführung, vertraglichen Abwicklung und Absicherung der Veranstaltung. Die Telefonnummer und E-Mail-Adresse werden explizit dafür verwendet, den Kunden über kurzfristige Änderungen, logistische Details oder eventuelle Absagen der Veranstaltung direkt zu informieren.
(4) Durch das Anklicken des den Bestellprozess abschließenden Buttons (z. B. „Buchen“) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die ausgewählte Veranstaltung ab.
(5) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung durch eine Bestätigung per E-Mail (Buchungsbestätigung) verbindlich annimmt.
§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen und Fälligkeit
(1) Alle auf der Website angegebenen Preise verstehen sich als Endpreise inklusive der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Teilnahmegebühr ist, sofern im Buchungsprozess nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, am Veranstaltungstag fällig. Die zur Verfügung stehenden Zahlungsmethoden sind: Barzahlung, EC- & Kreditkarte, sowie kontaktlos per Apple Pay & weitere gängige Anbieter.
(3) Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur gestattet, wenn die Zahlung vor Beginn der Veranstaltung abgewickelt wurde.
§ 5 Stornierung, Umbuchung und Nichterscheinen des Kunden
Da für die Durchführung der Veranstaltungen feste Kapazitäten reserviert, Personal geplant und verderbliche Lebensmittel bzw. Waren verbindlich eingekauft werden müssen, gelten für die Stornierung oder Änderung von Buchungen durch den Kunden folgende verbindliche Fristen und Regelungen:
(1) Stornierung bis zu 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn: Eine Stornierung der gebuchten Veranstaltung kann bis zu maximal 24 Stunden vor dem offiziellen Veranstaltungsbeginn kostenfrei erfolgen. Die Stornierung hat in Textform (z. B. per E-Mail) oder – sofern auf der Website bereitgestellt – über den dafür vorgesehenen Stornierungslink in der Bestätigungs-E-Mail zu erfolgen.
(2) Stornierung weniger als 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn sowie Nichterscheinen: Erfolgt eine Stornierung, Absage oder ein Umbuchungswunsch weniger als 24 Stunden vor dem festgesetzten Veranstaltungsbeginn oder erscheint der Kunde nicht zur Veranstaltung (No-Show), behält der Anbieter den vollen Anspruch auf die vereinbarte Vergütung (100 % der Teilnahmegebühr). Dem Kunden bleibt der Nachweis unbenommen, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(3) Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist bis unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung kostenfrei möglich, sofern der Ersatzteilnehmer die spezifischen Teilnahmevoraussetzungen (§ 2 Abs. 2) erfüllt. Der Anbieter ist hierüber vorab per E-Mail oder telefonisch in Kenntnis zu setzen.
WICHTIGER GESETZLICHER HINWEIS ZUM WIDERRUFSRECHT:
Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, kein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher im Fernabsatz. Jede Buchung ist damit direkt ab Vertragsschluss rechtlich bindend.
§ 6 Absage, Änderung oder Ausfall der Veranstaltung durch den Anbieter
(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, eine Veranstaltung aus wichtigem Grund (z. B. bei plötzlicher Erkrankung des Referenten/Trainers, höherer Gewalt, behördlichen Auflagen oder bei Nichterreichen einer in der Beschreibung angegebenen Mindestteilnehmerzahl) abzusagen.
(2) Im Falle einer Absage durch den Anbieter wird der Kunde unverzüglich über die im Buchungsprozess hinterlegte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer benachrichtigt. Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere Schadensersatzansprüche für vergebliche Aufwendungen (z. B. Reise- oder Übernachtungskosten), sind ausgeschlossen, es sei denn, die Absage beruht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters.
(3) Geringfügige, den Kern der Veranstaltung nicht beeinträchtigende Änderungen im Ablauf, im Inhalt oder ein kurzfristiger Wechsel des Referenten berechtigen den Kunden nicht zum Rücktritt oder zur Minderung der Gebühr.
§ 7 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur, wenn diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, oder wenn eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wurde, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht (Kardinalpflicht). Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Der Kunde ist im Rahmen von aktivitätsbasierten Events (z. B. Gym-Tastings) verpflichtet, den gesundheitlichen Anforderungen gewachsen zu sein und den Anweisungen des Personals oder der Trainer Folge zu leisten. Für Schäden, die durch Missachtung von Anweisungen oder durch grobes Eigenverschulden des Kunden entstehen, übernimmt der Anbieter keine Haftung.
§ 8 Datenschutzhinweis (Zweckgebundene Erhebung)
(1) Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt die personenbezogenen Daten des Kunden (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) ausschließlich im Einklang mit den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
(2) Die Datenerhebung dient der Begründung, Durchführung und Abwicklung des Vertrages sowie der kurzfristigen Kontaktaufnahme bei organisatorischen Änderungen oder Notfällen (§ 3 Abs. 3). Eine unbefugte Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Vollständige Informationen über die Betroffenenrechte und die Datenverarbeitung sind in der separaten Datenschutzerklärung der Website einsehbar.
§ 9 Schlussbestimmungen, Gerichtsstand und Streitbeilegung
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Anbieters.
(3) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, zu finden unter https://ec.europa.eu/consumers/odr. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder verpflichtet noch bereit.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.